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Priorisieren heißt NEIN sagen

Priorisierung ist eine der grundlegendsten Tätigkeiten beim Selbst- und Zeitmanagement. Es gibt verschiedene Techniken, die uns dabei unterstützen, dass die wichtigsten Dinge bei uns immer ganz oben stehen. Unsere To-Do-Listen in eine Reihenfolge zu bringen reicht aber nicht aus, wenn die unwichtigen Dinge dann einfach bloß später erledigt werden. Am Ende des Tages geht es darum Nein zu sagen! 

Selten habe ich einen Beitrag verfasst, bei dem die Überschrift so gut den Kern des Inhalts wiedergibt. Und das obwohl es eine der kürzesten Überschriften ist, die ich je verwendet habe: Priorisieren heißt NEIN sagen. Der wichtigste Teil des Priorisierens  liegt meiner Meinung nach nämlich nicht darin zu entscheiden, was zuerst und was später zu tun ist, sondern vor allem darin mit einer gewissen Rigorosität zu entscheiden, was überhaupt nicht getan werden muss!

Man kann nicht NICHT Nein sagen

Lange habe ich mir schwer getan mit dem Nein-Sagen zu Punkten auf meiner To-Do-Liste. Bis irgendwann die Erkenntnis reifte, dass man dabei gar nicht NICHT Nein sagen kann! Wann immer ich nicht bewusst Nein zu etwas Unwichtigem gesagt habe, wurde die Luft für die wichtigen Dinge des Lebens dünner und ich habe diese damit unbewusst verneint.

Und wo wir gerade bei den wichtigen Dingen des Lebens sind… Was sind überhaupt die wichtigen Dinge des Lebens? Denn genauso wie Nein sagen (meiner Meinung nach) der wichtigste Teil des Priorisierens ist, ist die Kenntnis dieser Dinge die wichtigste Voraussetzung für das Priorisieren. Wenn ich weiß, was mir wichtig ist, weiß ich auch, was mir nicht wichtig ist (nämlich alles andere) und was ich somit mit einem Nein abspeisen kann.

Wichtig ist, was Ziel ist

Was diese wichtigen Dinge des Lebens sind, kann natürlich nicht pauschal gesagt werden, hier ist jeder selbst gefragt! Etwas weniger abstrakt ausgedrückt,handelt es sich dabei um unsere persönlichen Ziele, aber auch Werte und Visionen. In meinem Buch(Affiliate Link) und meinem Onlinekurs Die Zeit-SPAR Strategie schlage ich dazu ein Modell mit dem etwas umständlichen Namen „Leadership-/ Ziel- Hierarchie“ vor.

Leadership-Ziel-Hierarchie aus der Zeit-SPAR Strategie

Ob man nun eine Leadership-/Ziel-Hierarchie erstellt oder eine andere Methode wählt, ist eigentlich zweitrangig. Wichtig ist: Wer sich keine Gedanken über seine Ziele macht und diese klar festlegt, kann überhaupt nicht Priorisieren! Wie wichtig etwas für mich ist, hängt davon ab, welchen Beitrag es zu meinen Zielen/ meiner Vision leistet. Dies ad hoc zu entscheiden, ohne sich vorher konkret Gedanken über seine Ziele gemacht zu haben, übersteigt die bloße Tätigkeit des Priorisierens bei Weitem!

Aktivitäten gegen meine eigenen Ziele zu prüfen ist Priorisierung

Zusammenfassend kann man also sagen, dass ich bei der Priorisierung die Wichtigkeit von Dingen gegen meine Ziele Prüfe und diese allein der Maßstab sind, ob ich etwas ablehnen/ verneinen sollte. Dieses Ablehnen ist eigentlich die Hauptaufgabe des Priorisierens. Was dringender ist und was zuerst und in welcher Reihenfolge getan werden sollte, ist dann Faust 2. Teil.

Wer mehr darüber wissen will, wann und wie man am besten priorisiert, kann sich in den Newsletter dieser Seite eintragen oder in das Buch(Affiliate Link) oder den Onlinekurs zur Zeit-SPAR Strategie schauen.

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