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Die 3 besten Bücher über Selbstmanagement und Leadership

Bücher Selbstmanagement

Wenn Ihr euch mit dem Thema Selbstorganisation und Selbstmanagement befassen wollt, steht ihr vor der Entscheidung, wie Ihr euch dem Thema am besten annähert. Ein bequemer Weg sind Seminare. Die sind aber zum einen sehr teuer und zum anderen für den Laien von der Qualität schwer einzuschätzen: Wird mir hier wirklich eine „Siegerstrategie“ beigebracht. Ein weiterer Weg, der etwas mehr Eigeninitiative fordert, ist das lesen von Büchern zum Thema. Es gibt auch zahlreiche Online Angebote, wie diesen Blog. Ein 5 minütiges Video oder ein Artikel mit 1000 Worten, sind aber eher zum Einstieg geeignet. Ganzheitliche Konzepte lassen sich so kaum vermitteln. Daher: Hooray for Books! In den vergangenen Jahren habe ich dieses Genre bis zum Umfallen „gewälzt“ und für euch eine Vorsortierung vorgenommen. Hier ist der Countdown mit den 3 besten Büchern zum Thema Selbstmanagement und Leadership (Außer der Zeit-SPAR Strategie).

3. The Common Denominator of Success (Albert E.N. Gray)

Auf den ersten Blick scheint „The Common Denominator of Success“ nur mittelbar etwas mit dem Thema Selbstmanagement zu tun zu haben. Mit Leadership schon etwas eher.

Der kurze Essay von Albert E.N. Gray basiert auf einer Rede des Autors, die er im Jahre 1940 auf der jährlichen Tagung seines Versicherungsverbandes NAIFA gehalten hat. Gray selbst war Versicherungsmakler und Führungskraft in einem Versicherungsunternehmen. In seinem Text beschreibt er, wie er irgendwann zu dem Schluss gekommen ist, dass es für Ihn nicht möglich ist seine Mitarbeiter zum Erfolg zu führen, ohne selbst das wahre Geheimnis des Erfolges zu kennen.

Also begab er sich auf die Suche danach und ist dabei auf einen Zusammenhang gestoßen. Er gelang dabei zu dem Schluss, dass das Geheimnis erfolgreicher Menschen darin liegt, dass Sie die Angewohnheit ausgebildet haben, Dinge zu tun, die Versager nicht gerne tun. Nicht gerne tun heißt, sie könnten Sie tun, aber sie tun sie nicht weil sie unangenehm sind und zu Unlust in der jeweiligen Situation führen. Ein Interessanter Punkt, den er hervorhebt ist, dass auch die erfolgreichen Individuen diese Dinge nicht gerne tun. Sie tun sie aber trotzdem. Den Grund dafür sieht Gray nicht in irgendwelchen Talenten und Gaben, sondern darin, dass die erfolgreichen Menschen einer Bestimmung folgen, die stark genug ist, um die inneren Wiederstände zu überwinden.

Seine Ausführungen beziehen sich im Detail weitgehend auf seine konkrete Arbeit, den Verkauf von Lebensversicherungen, ein Transfer auf andere Bereiche geht aber ohne viel Mühe von der Hand. Die Kernbotschaft Grays finde ich sehr inspirierend und sie zeigt die Bedeutung einer persönlichen Vision und gut ausformulierter Ziele, um kurzzeitige Unlust zu überkommen und unangenehme Dinge „trotzdem“ zu tun.

2. Getting Things Done: The Art of Stress-Free Productivity (David Allen)

(Affiliate Link)
David Allen verspricht in seinem Buch einen Weg aufzuzeigen, der uns produktiver macht und und Stress reduziert. Seine mittlerweile berühmte GTD-Methodik ist praxisorientiert und kümmert sich darum, wie Informationen so organisiert werden können, dass Sie nicht verloren gehen, stets rechtzeitig wieder in unser Bewusstsein gerückt werden und uns in der Masse nicht durch Ihr pures Vorhandensein psychisch belasten.

Getting Things Done (Affiliate Link) war mein erstes Buch zum Thema Selbstmanagement und eine der Kernbotschaften hat mein Leben bis heute verändert: Allen lehrt, dass wir alle Dinge, die wir zu erledigen haben, in einem zuverlässigen System außerhalb unseres Kopfes und unseres Bewusstseins erfassen müssen. Dieser Gedanke ist so simpel wie sinnvoll.

Zu dem Zeitpunkt, als ich Getting Things Done das erste Mal las, versuchte ich mich mit Kalendern, Post-Its und Notizbüchern über Wasser zu halten. Wenn mir irgendetwas wichtiges eingefallen ist, habe ich einfach einen Post-it geschrieben, an meinen Computer Monitor zu den 30 anderen geheftet und gehofft, dass er mir zum richtigen Zeitpunkt wieder ins Auge fällt.

Mir fehlte – wie vielen Anderen- eine zuverlässige Methodik. Die Folge war, dass ich versuchte meine organisatorischen Lücken mit der Kraft meines Gehirns auszubügeln. Das heißt nichts anderes als ständig zu überlegen: „Was musste ich nochmal alles tun… Ach ja…“ In Zeiten mit viel Arbeit wachte ich manchmal nachts auf und ging fast zwanghaft im Kopf die Dinge durch, die ich am nächsten Tag zu erledigen hatte.

Ein System in grober Anlehnung an GTD ist mein persönlicher Ausweg geworden. Ich habe es über Jahre hinweg weiterentwickelt und komme mittlerweile ohne Papier und mit allerwelts Organisationssoftware aus (Wie dieses System genau aussieht ist u.A. in meinem Buch „Die Zeit-SPAR Strategie“ beschrieben) (Affiliate Link). Die Verbesserung, die dies in mein Leben gebracht hat ist enorm. Zu verdanken habe ich es diesem Buch, welches deshalb meine persönliche Nummer 2 der besten Bücher über Selbstmanagement und Leadership ist. GTD ist ein Klassiker und das dahinterstehende Prinzip sollte jedem Wissensarbeiter bekannt sein.

1. The 7 Habits of Highly Effective People (Stephen R. Covey)

(Affiliate Link)

Ich gebe zu, der Titel dieses Buches erschien mir zunächst etwas dämlich und ich habe es aus diesem Grunde lange Zeit verschmäht. Ein Fehler. Denn The 7 Habits of Highly Effective People hat sich als eines der einflussreichsten Bücher meines Lebens herausgestellt. Irgendwann waren es mir zum Glück einfach zu viele Leseempfehlungen, als dass ich es weiter ignorieren konnte. Und ich bin nicht der einzige, auf den es gewirkt hat. Zu Beginn befinden sich auf mehreren Seiten so viele Testimonials allerhand berühmter Personen, dass einem geradezu schwindelig wird.

Aber was macht das Buch so besonders? Stephen R. Covey geht davon aus, dass es Prinzipien gibt, welche wie Naturgesetze zu betrachten sind und es für ein erfolgreiches Leben unumgänglich ist, diese zu befolgen. In seinem Buch beschreibt er sieben dieser Prinzipien, welche er in die drei Bereiche „Private Victory“ ,„Public Victory“ und „Renewal“ aufteilt. Covey geht davon aus, dass es erste Priorität ist zunächst auf der rein persönlichen Ebene Herr über sein Leben zu werden (Private Victory). Auf dem nächsten Level (Public Victory) macht man sich dann an, im Umgang mit Anderen erfolgreich zu werden. Der dritte Teil (Renewal) behandelt persönliches Wachstum und lebenslanges Lernen und spielt bei Covey eine hervorgehobene Rolle.

Sein Ansatz grenzt sich durch die Arbeit mit Prinzipien und Werten angenehm von rein „technischen“, die lediglich eine unzusammenhängende Fülle an Tricks, Tools und „Productivity Hacks“ darstellen, ab. Er vertritt sogar die Meinung, dass oberflächliche Techniken zum Nachteil für den Anwender werden können. Authentizität spielt bei Covey eine tragende Rolle.

Das Buch ist inhaltlich bei weitem zu umfangreich, um hier auch nur den groben Inhalt wiederzugeben. Daher meine Empfehlung: LESEN! Ihr werdet es nicht bereuen.

Beitragsbild: Syd Wachs/ Unsplash

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